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Meine Domi ist krank. Leichte Undichtigkeit und kein Standgas mehr
Moderator: Domitreffen
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Meine Domi ist krank. Leichte Undichtigkeit und kein Standgas mehr
Meine Domi bereitet mir derzeit Kopfzerbrechen.
Zum einen leckt sie irgendwo am Zylinderkopf, zum Anderen hält sie seit Neuestem kein Standgas mehr, obwohl ich am Vergaser nichts verändert habe.
Aber der Reihe nach:
Letztes Jahr war ich mit ihr noch auf großer Alpentour. Wir fuhrne gemeinsam 2500km ohne sonderliche Probleme. Der einzige Ausfall war die Tachoschnecke, die sich bereits auf der HInfahrt verabschiedete. Aber motortechnsich war alles gut.
Nach der Rückkehr kümmerte ich mich um den Ersatz der Tachoschnecke. HU/AU war im September auch noch fällig; bestanden ohne Mängel. Außerdem wusste ich, dass ich bald einen Ölwechsel machen müsste. Und Ventile Einstellen stand auch auf dem Programm. Aber die Durchführung dieser beiden Posten machte ich erst im Februar dieses Jahr. Ich spendierte ihr im August 2024 noch eine neue Iridium-Zündkerze. Danach fuhr ich noch ca. 100 problemlose Kilometer mit ihr. Ab Mitte September stand sie dann erstmal für ca. viereinhalb Monate.
Ende Januar wollte ich eine kleine Runde mit ihr drehen, stellte aber hierbei fest, dass der Motor etwas ölig war. Die ölige Stelle begann ungefähr auf Höhe der Ventildeckeldichtung und sammelte sich, bedingt durch das Abstellen auf dem Seitenständer an der linken vorderen Kante des Motors. Von dort tropfte es hin und wieder auf die Werkzeugbox.
Diesen Mangel versuchte ich zunächst durch vorsichtiges Anziehen der Schrauben am Ventildeckel zu beheben. Ich hatte dieses Problem vor ein paar Jahren schon einmal. Damals stelle sich heraus, dass die zentrale Schraube am Ventildeckel, die mit 23 Nm angezogen wird, nicht ganz angezogen war.
Ich machte außerdem noch einen Ölwechsel und stellte die Ventile ein.
Aber leider half das alles nichts. Die Undichtigkeit war noch da. Außerdem ging sie mir währen der Probefahrt recht häufig aus. Das war untypisch. Ich hatte mit dem Plopp-und-aus Syndrom in den letzten Jahren überhaupt keine Probleme.
Also machte ich mich erneut dran. Mit ein paar Tipss von Andreas-NRW versuchte ich, mit Hylomar die Ventildeckeldichung abzudichten. Hierzu lockerte ich alle Schrauben am Ventildeckel und hob diesen ca. 5mm an, um das Hylomar auf und unter die Dichtung streichen zu können. Danach alles fein säuberlich wieder angezogen und nochmal das Ventilspiel kontrolliert.
Die Probefahrt heute aber brachte erneut Ernüchterung. Es leckt immer noch. Wobei aber die neuralgische Stelle am Ventildeckel (die Kurve hinter der Zündkerze) scheinbar tatsächlich trocken bleibt.
Frage: Ist es auch möglich, dass an den Krümmerdichtugnen Öl austreten kann? Die habe ich vorsorglich auch etwas nachgezogen.
Mein Hauptproblem aktuell ist aber, dass die Domi immer noch nicht so richtig sauber läuft. Der Motor klingt für mich normal. Aber gefühlt geht sie schlecht ans Gas wenn man nur wenig Gas gibt und hält überhaupt kein Standgas mehr. Kaltstart mit Choke ist ok. Aber wenn sie mal warm und der Choke wieder deaktiviert ist, dann geht sie sofort aus wenn man vom Gas geht und die Kupplung zieht. Am Vergaser habe ich aber überhaupt nichts geändert. Habe ich eventuell die Ventile falsch eingestellt? Aber wenn das so gravierend ist, dass der Motorlauf darunter leidet, müsste man das doch eigentlich auch hören, oder nicht?
Ich bin mittlerweile ratlos und komme mit meinen Schrauberkenntnissen nicht mehr weiter.
Könnte Hilfe vor Ort gebrauchen von jemandem der Ahnung hat. Derzeitige einzige Option wäre, dass ich sie meinem Ex-FHH hinstelle, dass der mal draufschaut.
Gruß,
Steffen
Zum einen leckt sie irgendwo am Zylinderkopf, zum Anderen hält sie seit Neuestem kein Standgas mehr, obwohl ich am Vergaser nichts verändert habe.
Aber der Reihe nach:
Letztes Jahr war ich mit ihr noch auf großer Alpentour. Wir fuhrne gemeinsam 2500km ohne sonderliche Probleme. Der einzige Ausfall war die Tachoschnecke, die sich bereits auf der HInfahrt verabschiedete. Aber motortechnsich war alles gut.
Nach der Rückkehr kümmerte ich mich um den Ersatz der Tachoschnecke. HU/AU war im September auch noch fällig; bestanden ohne Mängel. Außerdem wusste ich, dass ich bald einen Ölwechsel machen müsste. Und Ventile Einstellen stand auch auf dem Programm. Aber die Durchführung dieser beiden Posten machte ich erst im Februar dieses Jahr. Ich spendierte ihr im August 2024 noch eine neue Iridium-Zündkerze. Danach fuhr ich noch ca. 100 problemlose Kilometer mit ihr. Ab Mitte September stand sie dann erstmal für ca. viereinhalb Monate.
Ende Januar wollte ich eine kleine Runde mit ihr drehen, stellte aber hierbei fest, dass der Motor etwas ölig war. Die ölige Stelle begann ungefähr auf Höhe der Ventildeckeldichtung und sammelte sich, bedingt durch das Abstellen auf dem Seitenständer an der linken vorderen Kante des Motors. Von dort tropfte es hin und wieder auf die Werkzeugbox.
Diesen Mangel versuchte ich zunächst durch vorsichtiges Anziehen der Schrauben am Ventildeckel zu beheben. Ich hatte dieses Problem vor ein paar Jahren schon einmal. Damals stelle sich heraus, dass die zentrale Schraube am Ventildeckel, die mit 23 Nm angezogen wird, nicht ganz angezogen war.
Ich machte außerdem noch einen Ölwechsel und stellte die Ventile ein.
Aber leider half das alles nichts. Die Undichtigkeit war noch da. Außerdem ging sie mir währen der Probefahrt recht häufig aus. Das war untypisch. Ich hatte mit dem Plopp-und-aus Syndrom in den letzten Jahren überhaupt keine Probleme.
Also machte ich mich erneut dran. Mit ein paar Tipss von Andreas-NRW versuchte ich, mit Hylomar die Ventildeckeldichung abzudichten. Hierzu lockerte ich alle Schrauben am Ventildeckel und hob diesen ca. 5mm an, um das Hylomar auf und unter die Dichtung streichen zu können. Danach alles fein säuberlich wieder angezogen und nochmal das Ventilspiel kontrolliert.
Die Probefahrt heute aber brachte erneut Ernüchterung. Es leckt immer noch. Wobei aber die neuralgische Stelle am Ventildeckel (die Kurve hinter der Zündkerze) scheinbar tatsächlich trocken bleibt.
Frage: Ist es auch möglich, dass an den Krümmerdichtugnen Öl austreten kann? Die habe ich vorsorglich auch etwas nachgezogen.
Mein Hauptproblem aktuell ist aber, dass die Domi immer noch nicht so richtig sauber läuft. Der Motor klingt für mich normal. Aber gefühlt geht sie schlecht ans Gas wenn man nur wenig Gas gibt und hält überhaupt kein Standgas mehr. Kaltstart mit Choke ist ok. Aber wenn sie mal warm und der Choke wieder deaktiviert ist, dann geht sie sofort aus wenn man vom Gas geht und die Kupplung zieht. Am Vergaser habe ich aber überhaupt nichts geändert. Habe ich eventuell die Ventile falsch eingestellt? Aber wenn das so gravierend ist, dass der Motorlauf darunter leidet, müsste man das doch eigentlich auch hören, oder nicht?
Ich bin mittlerweile ratlos und komme mit meinen Schrauberkenntnissen nicht mehr weiter.
Könnte Hilfe vor Ort gebrauchen von jemandem der Ahnung hat. Derzeitige einzige Option wäre, dass ich sie meinem Ex-FHH hinstelle, dass der mal draufschaut.
Gruß,
Steffen
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Re: Meine Domi ist krank. Leichte Undichtigkeit und kein Standgas mehr
Vergaserprobleme nach der Winterpause hatte ich auch schon mal. War aber noch schlimmer als bei Dir. Die Maschine sprang zwar irgendwie an, war aber unfahrbar, bin froh, daß ich nicht abgestiegen bin. Nach Reinigung des Vergasers (Dreck in Schwimmerkammer) und durchblasen der Düsen, lief die Domi wieder normal. Wahrscheinlich waren das Ablagerungen wegen der heute bescheidenen Spritqualität.
Gruß Horst
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Re: Meine Domi ist krank. Leichte Undichtigkeit und kein Standgas mehr
Welchen Kraftstoff fährst du?
E10?
Nicht das du dir dort ein Biotop gezüchtet hast....
E10, bzw. der Alkohol, zieht Wasser....
Bekommt sie genug Luft?
Nicht das du einen Mieter im Luftfilterkasten hast...
E10?
Nicht das du dir dort ein Biotop gezüchtet hast....
E10, bzw. der Alkohol, zieht Wasser....
Bekommt sie genug Luft?
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Also bis dann,
Christian.
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Re: Meine Domi ist krank. Leichte Undichtigkeit und kein Standgas mehr
Tanke mit der Domi nie E10.
Bewohner im Luftfiulterkasten... habe ich noch nicht nachgeprüft. Aber würde mich sehr wundern. Unsere Garage ist nicht sonderlich attraktiv für (Fremd-)Bewohner mit Hang zum Nestbau.
Bewohner im Luftfiulterkasten... habe ich noch nicht nachgeprüft. Aber würde mich sehr wundern. Unsere Garage ist nicht sonderlich attraktiv für (Fremd-)Bewohner mit Hang zum Nestbau.
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Re: Meine Domi ist krank. Leichte Undichtigkeit und kein Standgas mehr
Hier meine Erfahrungen dazu:
Ölundichtigkeit am Zylinderkopfdeckel hatte ich auch, es war aber nie die umlaufende Deckel-Dichtung, sondern die Kupferdichtungen für die Kipphebelwellen. Kann man aber nur begrenzt nachziehen. Nach einer Weile haben die dann nicht mehr geölt, dann mal wieder, dann wieder nicht.
Was das Standgas angeht: Wenn der Fehler von heute auf morgen (also spontan) eingetreten ist, tippe ich als erste Fehlerquelle auf eine verstopfte Leerlaufdüse. Da dürfte einfach etwas Dreck drin sein. Keine Ablagerungen bei den genannten kurzen Standzeiten. Paßt am ehesten zu dem beschriebenen Verhalten. Die Leerlaufdüse hat natürlich Einfluß auf die Gasannahme bei sehr wenig geöffneter Drosselklappe und langsamem Gasgeben. Je weiter der Gasschieber geöffnet ist, umso weniger Einfluß hat die Leerlaufdüse.
Wenn der Fehler schleichend immer gravierender geworden ist, würde ich als erstes nach einer Undichtigkeit zwischen Vergaser und Zylinderkopf suchen. Also nach einem Riß im Isolator oder einem anderen Gummiteil. Stichwort Falschluft.
Ja, und zu guter letzt Öl an den Krümmerdichtungen? Natürlich möglich, wenn der Motor so viel Öl verbraucht, daß während des Arbeitstaktes die Verbrennung von allem angesaugten Öl einfach nicht möglich ist und die Ölreste dann unverbrannt in den Auspuff gepumpt werden. Dann kann auch Öl an der Krümmerdichtung austreten. Ansonsten besteht keine konstruktive Verbindung zwischen Auspuff und Ölkreislauf.
Ölundichtigkeit am Zylinderkopfdeckel hatte ich auch, es war aber nie die umlaufende Deckel-Dichtung, sondern die Kupferdichtungen für die Kipphebelwellen. Kann man aber nur begrenzt nachziehen. Nach einer Weile haben die dann nicht mehr geölt, dann mal wieder, dann wieder nicht.
Was das Standgas angeht: Wenn der Fehler von heute auf morgen (also spontan) eingetreten ist, tippe ich als erste Fehlerquelle auf eine verstopfte Leerlaufdüse. Da dürfte einfach etwas Dreck drin sein. Keine Ablagerungen bei den genannten kurzen Standzeiten. Paßt am ehesten zu dem beschriebenen Verhalten. Die Leerlaufdüse hat natürlich Einfluß auf die Gasannahme bei sehr wenig geöffneter Drosselklappe und langsamem Gasgeben. Je weiter der Gasschieber geöffnet ist, umso weniger Einfluß hat die Leerlaufdüse.
Wenn der Fehler schleichend immer gravierender geworden ist, würde ich als erstes nach einer Undichtigkeit zwischen Vergaser und Zylinderkopf suchen. Also nach einem Riß im Isolator oder einem anderen Gummiteil. Stichwort Falschluft.
Ja, und zu guter letzt Öl an den Krümmerdichtungen? Natürlich möglich, wenn der Motor so viel Öl verbraucht, daß während des Arbeitstaktes die Verbrennung von allem angesaugten Öl einfach nicht möglich ist und die Ölreste dann unverbrannt in den Auspuff gepumpt werden. Dann kann auch Öl an der Krümmerdichtung austreten. Ansonsten besteht keine konstruktive Verbindung zwischen Auspuff und Ölkreislauf.
Gruß aus dem Erzgebirge
Bernd
Bernd
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Re: Meine Domi ist krank. Leichte Undichtigkeit und kein Standgas mehr
Wenn an den Krümmerdichtungen Öl austreten kann, dann sollte sie auch blau aus dem Auspuff räuchern.
Deck im Vergaser wäre für mich das wahrscheinlichste.
Ist das Filterröhrchen im Tank noch ok?
Andere Zündkerze rein. War die Alte denn genug festgezogen?
Hat bei mir auch einen kleinen Ölschleier verursacht.
Und nochmal ran an die Ventile, EV 0,11 und AV 0,13. Probiier mal.
Grüße
Andi
Deck im Vergaser wäre für mich das wahrscheinlichste.
Ist das Filterröhrchen im Tank noch ok?
Andere Zündkerze rein. War die Alte denn genug festgezogen?
Hat bei mir auch einen kleinen Ölschleier verursacht.
Und nochmal ran an die Ventile, EV 0,11 und AV 0,13. Probiier mal.
Grüße
Andi
Jetzt bei mir erhältlich:
SLS Verschlussplättchen aus ALU
Chokeschraube aus Messing
Vergaserservice
Perfektion ist dann erreicht, wenn nichts mehr hinzugefügt und nichts mehr weggelassen werden kann. >Tasai<
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Re: Meine Domi ist krank. Leichte Undichtigkeit und kein Standgas mehr
Hallo mein Name ist Lukas und ich möchte an das Thema gern anknüpfen, da ich selbst ein ganz ähnliche Problem habe:
Auch mir geht die Domi, sobald sie warm ist (reicht schon bei 40°C Öltemp.), schnell aus sobald man die Kupplung zieht und die Drehzahl in den Leerlauf absackt. Beim wieder anlassen tut sie sich schwer und schießt bisweilen aus dem Auspuff. Kalt springt sie Einwandfrei an und läuft auch ohne Choke sauber im Standgas bei knapp 1.500 U/min. Ist auch so anstandslos durch TÜV und Abgasuntersuchung gekommen.
Zum Hintergrund: Ich habe vor knapp einen Jahr den Motor Instandsetzen lassen. Kolben + Pleuel neu, Zylinder bearbeitet, Ventilsitze eingeschliffen und Ventile neu abgedichtet sowie eingestellt. Der Vergaser lief soweit einwandfrei und wurde nur gereinigt. Nach dem Zusammenbau stellte sich unmittelbar das Problem ein.
Ich habe daraufhin den Vergaser nochmal rausgeholt, alles geprüft und tatsächlich eine harte Dichtung an der Gemischschraube gefunden und erneuert. Damit schien das Problem plötzlich behoben und die nächsten 500 km lief Sie zuverlässig warm wie kalt. Bei der letzten Tour allerdings ging das Problem aus heiterem Himmel nach 100 km erneut los und hält sich seither hartnäckig. Ein erneuter Ausbau zeigte, dass der Vergaser absolut sauber ist...
Ich bin mittlerweile auch recht ratlos. Mir stellen sich vor allem folgende Fragen:
Kann man beim Zusammenbau einen Fehler machen, der dieses Verhalten erzeugt?
Spricht dieses Verhalten eher für ein fettes oder ein mageres Gemisch? (Kerze ist normal grau)
Lan es mit dem SLS zusammenhängen? Wie kann man das prüfen?
Gruß aus dem Erzgebirge,
Lukas
Auch mir geht die Domi, sobald sie warm ist (reicht schon bei 40°C Öltemp.), schnell aus sobald man die Kupplung zieht und die Drehzahl in den Leerlauf absackt. Beim wieder anlassen tut sie sich schwer und schießt bisweilen aus dem Auspuff. Kalt springt sie Einwandfrei an und läuft auch ohne Choke sauber im Standgas bei knapp 1.500 U/min. Ist auch so anstandslos durch TÜV und Abgasuntersuchung gekommen.
Zum Hintergrund: Ich habe vor knapp einen Jahr den Motor Instandsetzen lassen. Kolben + Pleuel neu, Zylinder bearbeitet, Ventilsitze eingeschliffen und Ventile neu abgedichtet sowie eingestellt. Der Vergaser lief soweit einwandfrei und wurde nur gereinigt. Nach dem Zusammenbau stellte sich unmittelbar das Problem ein.
Ich habe daraufhin den Vergaser nochmal rausgeholt, alles geprüft und tatsächlich eine harte Dichtung an der Gemischschraube gefunden und erneuert. Damit schien das Problem plötzlich behoben und die nächsten 500 km lief Sie zuverlässig warm wie kalt. Bei der letzten Tour allerdings ging das Problem aus heiterem Himmel nach 100 km erneut los und hält sich seither hartnäckig. Ein erneuter Ausbau zeigte, dass der Vergaser absolut sauber ist...
Ich bin mittlerweile auch recht ratlos. Mir stellen sich vor allem folgende Fragen:
Kann man beim Zusammenbau einen Fehler machen, der dieses Verhalten erzeugt?
Spricht dieses Verhalten eher für ein fettes oder ein mageres Gemisch? (Kerze ist normal grau)
Lan es mit dem SLS zusammenhängen? Wie kann man das prüfen?
Gruß aus dem Erzgebirge,
Lukas
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Re: Meine Domi ist krank. Leichte Undichtigkeit und kein Standgas mehr
Natürlich kann man beim Vergaser zusammenbauen Fehler machen. Siehe leonovo....
Viele meinen, er ist sauber, doch der Fehler liegt im Detail.
Am Gemisch, ist sehr selten.
SLS weg, das ist das sicherste.
Und natürlich die Ventile einstellen.
Grüße
Andi
Viele meinen, er ist sauber, doch der Fehler liegt im Detail.
Am Gemisch, ist sehr selten.
SLS weg, das ist das sicherste.
Und natürlich die Ventile einstellen.
Grüße
Andi
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SLS Verschlussplättchen aus ALU
Chokeschraube aus Messing
Vergaserservice
Perfektion ist dann erreicht, wenn nichts mehr hinzugefügt und nichts mehr weggelassen werden kann. >Tasai<
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Perfektion ist dann erreicht, wenn nichts mehr hinzugefügt und nichts mehr weggelassen werden kann. >Tasai<
Re: Meine Domi ist krank. Leichte Undichtigkeit und kein Standgas mehr
Die Frage nach Fehlern war auch eher nach Vergaser/Motorradspezifischen Themen gerichtet. Ich mach das auch schon 12 Jahren und das ist nicht mein erster Vergaser.
Da das Problem offenbar mit der Temperatur zusammenhängt muss es ja an etwas liegen, dass sich damit verändert. Bspw. ein risse o.Ä. der sich öffnet worüber Sie Falschluft zieht.
"Viele meinen, er ist sauber, doch der Fehler liegt im Detail."
- Düsen sind frei und haben die richtige Größe
- Membranen haben keine Beschädigung
- Schwimmerkammer ist sauber
- Schwimmer ist dicht
- Schieber und Nadel ist i.O.
Das letzte was mir einfällt ist der Choke, wobei ich hier auch schon geprüft habe, ob der nicht richtig aufsitzt, tut er aber.
Ventilspiel habe ich vorhin nochmal geprüft. bis auf ein Auslassventil was bei knapp 0.10 lag und korrigiert wurde waren alle i.O.
Da das Problem offenbar mit der Temperatur zusammenhängt muss es ja an etwas liegen, dass sich damit verändert. Bspw. ein risse o.Ä. der sich öffnet worüber Sie Falschluft zieht.
"Viele meinen, er ist sauber, doch der Fehler liegt im Detail."
- Düsen sind frei und haben die richtige Größe
- Membranen haben keine Beschädigung
- Schwimmerkammer ist sauber
- Schwimmer ist dicht
- Schieber und Nadel ist i.O.
Das letzte was mir einfällt ist der Choke, wobei ich hier auch schon geprüft habe, ob der nicht richtig aufsitzt, tut er aber.
Ventilspiel habe ich vorhin nochmal geprüft. bis auf ein Auslassventil was bei knapp 0.10 lag und korrigiert wurde waren alle i.O.
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Und wie wurde der Vergaser gereinigt?
Grüße
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