Hallo Lukas,
Lass dir bloß keine Angst machen. Die Panikmache kann ich nicht nachvollziehen.
Nur so nebenbei und um den Whataboutism von weiter oben aufzugreifen: Es gibt große Hersteller oder Konzerne, welche in ihren Fahrzeugen mit werksseitig montierter AHK keine größeren Wasserkühler verbauen. Ca. seit 70 Jahren werden Wohnwagen an KFZ angehangen und noch immer gibt es Überhitztungsschäden an Wagen im betreffenden Konzern. Andere Hersteller machen es besser
Fakt ist:
1. Weder das Fahrerhandbuch noch die Fahrschule sagt dir, wie du deine Domi richtig fährst oder wann sie zu heiß ist. Soviel Fachverstand sollte man einfach selbst mitbringen. Wer mit einer Dominator stundenlang mit 140 über die Bahn donnert oder bei Gluthitze einmal quer durch Rom buchtet, hat sich das falsche Motorrad gekauft.
2. Ein gut und sinnig verbauter Ölkühler schadet nicht, im Gegenteil. Ein Thermostat solltest du verbauen, um die Warmlaufphase nicht zu verlängern. Niemals schadet ein Thermometer (Dann bist du auch ohne Kühler safe, aber nimmst dir die Freude

) . Öl altert durch Überhitzung und mit meinem Kühler halte ich Sommer in der Regel die 100°. Natürlich bekomme ich mit Sozia in den Bergen auch mal 120° hin, ABER ich kann dies deutlich schneller wieder auf 100° herunterkühlen. Dies geschieht idR nach kurzer Bergabfahrt von ca. 2 km!
Und auch einen gebrauchten Kühler kann man kaufen. Vorher spülen und abdrücken. Die meisten Kühler haben 4 bis 6 große Öldurchtritte... der Rest sind Kühlfahnen zur Oberflächenvergrößerung ohne Öldurchsatz. Achja: Der Kühler kommt die Steigleitung zum Öltank. Unten im Tank ist ein Feinsieb, die Ölpumpe hat einen Spalt von 150µ und kann schon etwas ab... danach kommt der Ölfilter. Also wenn du nicht gerade Sand im Ölkühler hast, passiert so schnell nichts.
Ich fahre einen
schlimm bösen abartig gebrauchten DR650 Kühler seit 2011. Seit 2015 mit Eigenbau-3-Wegethermostat. Findest du in meinen Beiträgen.
Viele Grüße, Martin