Nun denn... ein kurzes, aber intensives Wochenende ist mal wieder vorüber gegangen.
Wo fange ich denn an zu erzählen?
Am besten am Anfang, bei meinem Shuttle-Service.
Am Freitag um 10:00 Uhr wurde ich von Arno in seinem Frachtraumgleiter abgeholt.
Die Domi und mein ganzes Geraffel waren schnell verstaut.
Fröhliche Gesichter...
...auf dem Weg...
...zum Engelbert Strauß?
Nein, gewiss nicht.

Aber die Imbissbude dort macht richtig leckere Burger. Und die Uhrzeit hatte auch gepasst.
Gegen Nachmittag trafen wir dann auf dem Gelände des MSC Walldorf ein, luden die Motorräder aus und bauten unsere Hütten auf.
Ich die Hundehütte, Arno die Vorhütte.
Kurz darauf trafen auch Stefan und Babsi, Andreas und Sylvia sowie Ute, unsere "Sauce Hollandaise"

ein, die auch links und rechts von uns ihre Camper abstellten und die Vorzelte aufbauten.
Nach der Aufbauorgie war gleich mal der erste Turn auf der Crossstrecke angesagt.
Daher auf zur...
Es lief sehr durchwachsen bei mir. Nach drei Jahren Pause von jeglichen Endurotrainings spürte ich, wie mir die Routine fehlte. Der Rest erledigte der in manchen Passagen sehr sandige Boden. Mit dem hatte ich echt Schwierigkeiten. Zweimal hat es mich am Freitag nachmittag hingelegt. Zum Glück ist aber nichts Ernstes passiert. Meine Seitendeckel sind jetzt halt leider etwas verschrabbelt.
Samstags lief es schon ein bisschen besser. Trotzdem musste ich erneut die Domi vom Boden aufheben.
Als ich dann so einigermaßen genug hatte, schnappte ich mir meine Kamera und fotografierte so ziemlich jeden, der mir vor die Linse fuhr oder flog.
Rita (Kakadu99):
Jojo:
Andreas_NRW:
Dieses Foto ist mir wohl am besten gelungen, wobei ich aber den Fahrer nicht kenne:
Arno:
Bob. Einige, die bei vergangenen Endurotrainings beim Stefan Hessler dabei waren, werden ihn kennen.
Eine zufriedene Ute, die ihr erstes Endurotraining erfolgreich gemeistert hat.
Wanderbursche und Schmuddelkind. Der mehrheitliche Fuhrpark.
Für ein Schmuddelkind eigentlich viel zu sauber.
Die Nixen und erst recht die CRFs waren gut vertreten. Große Domis waren jedoch Mangelware. Nur Kuno (Tolek) und ich waren mit unseren 650ern dabei. Wobei Kuno aber sehr schnell wieder auf seine leichte Trial-Maschine wechselte.
Es ergab sich daher für mich nicht die Gelegenheit, ihn in Action auf seiner Domi abzulichten.
Auch die Damen, Ute und Babsi waren anderweitig unterwegs, da sie an den Trainings teilnahmen. Aber ich denke hier kann Stefan (990er) für Fotomaterial sorgen, da er dieses Jahr pausierte und nicht selber fuhr.
Und es war eine reine Staubschlacht.
Abstand halten war das Gebot der Stunde. Ansonsten hat man zeitweise echt nichts gesehen.
Das sagt schon alles, oder?
Arno, nachdem er die erste Aufgabe der Competion-Gruppe gemeistert hatte:
Sonntags lief es bei mir schon besser. Ich bekam wieder ein sicheres Gefühl auf dem losen Untergrund. Dazu beigetragen hatte auch die Tatsache, dass der Sand in meinen "Problemzonen" etwas zerfahren wurde. Die Ideallinie war besser erkennbar und auch fahrbarer.
Die Competition-Gruppe hatte morgens noch ein paar Aufgaben zu meistern. Arno war der einzige von uns, der in der Gruppe mitfuhr. Wir schauten zu.
Am frühen Sonntag Nachmittag war das Event dann auch leider wieder zu Ende.
Wobei... ein Wochenende kann schon ganz schön intensiv sein. Ich spüre meine Muskeln und den ein oder anderen Knochen. Aber immerhin blieb alles heile.
Das Abschiedsfoto.
Wir haben alles zusammengeräumt. Nur noch meine Domi muss verladen werden.
Fazit: Nach drei Jahren Abstinenz hat es mir wieder richtig Spaß gemacht, die Tables rauf und runter zu fahren.

Wenn nur die Putzerei und Umbauerei an der Domi nicht wären. Dicke Dreckklumpen werde ich zwar nicht entfernen müssen, aber dafür jede Menge Staub aus den kleinsten Ritzen.
Es könnte etwas dauern, bis sie wieder einsatzbereit dasteht, denn ich weiß nicht wie motiviert ich bin bei 35°C im Schatten ein Motorrad zu zerlegen und zu reinigen.
Viele Grüße,
Steffen
P.S.: Wer noch mehr Fotos anschauen möchte kann sich mein öffentliches Flickr-Album
DR Summer Offroad Days 2022 Album reinziehen.